Presse

2018

ForumMIRO 2018

Die Politik geht mit an Bord

August 2018: Vom 28. bis 30. November 2018 trifft sich die Fachwelt der Gesteinsindustrie erneut zum ForumMIRO in Berlin, das diesmal unter einem deutlich politischen Fokus steht. Die vom Bundesverband Mineralische Rohstoffe getragene Leitveranstaltung der deutschen Gesteinsindustrie findet in diesem Jahr im Mercure Hotel Moa in Moabit statt. Die Veranstalter rechnen erneut mit rund 500 Teilnehmern und etwa 70 Beteiligungen an der begleitenden Fachausstellung. 

Kein ForumMIRO ist genauso wie das vorangegangene. Was sich jedoch wiederholt, sind bewährte Elemente, die bei den Teilnehmern auf besonders große Zustimmung trafen. Aus diesem Grund wird das Fachprogramm mit seinen parallelen Workshops zur Hälfte wieder im Zentrum der Fachausstellung stattfinden.

In diesem Jahr jedoch wird sich dieses räumliche Integrations-Konzept bereits zu Beginn auch auf politischer Ebene bewähren, denn der Bundesverband Mineralische Rohstoffe, MIRO, ist gerade in der jüngeren Vergangenheit in seiner politischen Reichweite gewachsen. Schon am Eröffnungsabend des 28. November bietet das ForumMIRO in der Mitte seiner Leistungsschau einer politischen Podiumsdiskussion die Bühne. Akteure auf dem Podium sind dabei neben MIRO-Präsident Dr. Gerd Hagenguth und dem Vizepräsidenten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, BGR, Dr. Volker Steinbach, Abgeordnete der Regierungs- und verschiedener Oppositionsparteien aus dem deutschen Bundestag. Zur Diskussion steht die zentrale Frage, warum Gesteinsrohstoffe in Deutschland gleichermaßen vorhanden und dennoch rar sind. Mehr noch: Die Podiumsteilnehmer werden unter der Moderation von Tom Hegermann gefordert sein, Vorschläge zu unterbreiten, die geeignet sind, bestehende Interessenskonflikte bei der vorsorgenden Rohstoffsicherung zu beheben.

Als weiteres politisches Highlight, das es in dieser Form bei der Veranstaltung noch nicht gab, wird am Veranstaltungsfreitag der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, eine Rede halten – ein Zeichen für die inzwischen stärkere Wahrnehmung der Gesteinsbranche auch in der Bundespolitik. Bundesminister Altmaier selbst wurde vom BDI im Zuge der kürzlich vorgestellten „Berliner Erklärung zur Rohstoffpolitik“ als „Rohstoffbeauftragter“ vorgeschlagen. Insofern wird auch ihm ein Treffen mit der heimischen Rohstoff-Realität am Herzen liegen.

Der Eröffnungsblock am Veranstaltungsdonnerstag, eingeleitet durch den MIRO-Präsidenten, wird abgerundet durch eine professorale Festansprache zur Zukunft der Arbeit.

Die darauffolgenden Fachblöcke in zwei parallel angelegten Strängen eröffnen Raum für die brennenden Fragen der Branche – und deren Beantwortung. Sie widmen sich im Einzelnen im Strang 1 den Themen der Flächenverfügbarkeit für die Rohstoffgewinnung, der Frage, was für mehr Akzeptanz zum Thema Rohstoffgewinnung getan werden kann, dem Dauerthema der schwierigen Genehmigungsverfahren, sowie dem Königsweg beim temporären Artenschutz und „Natur auf Zeit“.

Der Workshopstrang 2 – platziert in der Fachausstellung – wendet sich technisch orientierten Themen mit auffälliger Digital-Tendenz zu. So schließt sich dem Block zu Möglichkeiten und Grenzen der Digitalisierung in der Gesteinsbranche ein Block zur Datenübertragung als Grundlage für die Rohstoffgewinnung 4.0, diesem wiederum – dazu passend – ein weiterer zur automatisierten Gewinnung & Aufbereitung an. Um all das aber auch in Zukunft mit dem passenden technischen Personal bewältigen zu können, spielt das Thema der Nachwuchsgewinnung – teils reflektiert aus der Sicht genau solcher Nachwuchskräfte – hier sinnvoll hinein.

Das Programm und die Anmeldeunterlagen stehen zum Download auch auf der Internetseite des Veranstalters MIRO (Link unter dem Menüpunkt Termine und Aktionen) sowie auf der Website der organisierenden Geoplan GmbH zur Verfügung. Neben der Kernzielgruppe sind Gäste aus dem peripheren Umfeld der mineralischen Rohstoffindustrie, wie Vertreter von Baustoffherstellern und bauausführenden Unternehmen, beim ForumMIRO stets herzlich willkommen.

www.bv-miro.org

www.geoplangmbh.de


Zum Verband: MIRO vertritt auf Bundes- und Europaebene die einheitlichen Interessen der Kies- und Sand-, Quarz- sowie Natursteinindustrie in den Bereichen Rohstoffsicherung/Umweltschutz/ Folgenutzung, Arbeitssicherheit, Gewinnungs- und Aufbereitungstechnik, Anwendungstechnik/ Normung, Recht, Steuern/Betriebswirtschaft, usw. MIRO spricht für rund 1.600 Unternehmen mit ca. 3.200 Werken in Deutschland die ca. 27.000 Mitarbeiter beschäftigen. Die Unternehmen der Branche produzieren mit über 450 Mio. t Gesteinskörnungen jährlich die größte in Deutschland bewegte Materialmenge. Die Produkte werden überwiegend für Baumaßnahmen, aber auch für eine Vielzahl weiterer Verwendungen benötigt. Weit über 50% der Produktion wird für Maßnahmen der öffentlichen Hand verwendet.


Ansprechpartner für Redaktionen:

Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. – MIRO

Walter Nelles (stellv. HGF)

Annastraße 67-71

50968 Köln

Tel. +49 (0)221 93467460

info@bv.miro.org

Bilder:

Veranstaltungslogo

Angebot im Maßzuschnitt: Themen je nach Interessenlage werden im separaten Saal und im Vortragsbereich inmitten der Fachausstellung geboten. Foto 2a: gsz / 2b: Sven Hobbiesiefken

 

Pressebericht: hier zum download als pdf

Pressebericht: hier zum download als word

 


2016

Wer braucht schon Reibungsverluste?

Miteinander statt Gegeneinander – weil Gesteinsrohstoffe die Basis unserer Zukunft sind

September 2016: Fachleute, Entscheidungsträger und interessierte Gäste aus Politik, Behörden, Verwaltung, Planungsbüros, Bildungseinrichtungen und Institutionen treffen sich vom 16.-18. November 2016 erneut im Berliner Estrel Congress & Messe Center zum ForumMIRO. Neben ihrem inhaltlich fundierten Informationsangeboten will die Veranstaltung in diesem Jahr mit einem neuen Raumkonzept für die Fachausstellung und verlängerten Pausenzeiten für bessere Gelegenheiten zum individuellen Austausch punkten.

Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO) bietet den Teilnehmern an der Leitveranstaltung der deutschen Gesteinsindustrie erneut einen gleichermaßen spannenden wie informativen Themenmix, der im lebendigen Workshop-Konzept Vielfalt mit Substanz kombiniert. Für den Festvortrag konnte mit Dr. Jens-Uwe Meyer Deutschlands führender Innovationsexperte gewonnen werden.

Im verbindenden Bewusstsein, dass die Aufgaben der Zukunft weder beim Netzausbau für Daten, Energie und Mobilität, noch bei der Schaffung von ausreichend Wohnraum ohne die Leistungen der Branche zu stemmen sein werden, muss die Politik für passende Rahmensetzungen Sorge tragen. Wie diese bei Rohstoffsicherung und Genehmigungsfragen aussehen sollten, um eine zuverlässige Versorgung der Volkswirtschaft mit mineralischen Rohstoffen zu garantieren, wird in diversen Diskussionsrunden zur Sprache kommen. Probleme beim Flächenerwerb und bei der Kommunikation mit der Öffentlichkeit stehen im Kontext zu diesem Rückhalt, den die Branche nach Jahren stetig verschärfter Restriktionen heute mehr denn je einfordern muss.

Vorträge zu technischen Innovationen, best-practice-Beispielen für nachhaltiges Wirtschaften und Möglichkeiten zur Gewinnung von engagiertem Personal geben im Zusammenspiel mit weiteren zeitbezogenen Branchenthemen Impulse für die künftige Ausrichtung der Betriebspraxis.

Nach jetzigem Anmeldestand erwarten die Organisatoren knapp 500 Teilnehmer und rund 70 Aussteller. Das nächste ForumMIRO findet übrigens erst wieder im November 2018 statt, da die Veranstaltung im steinexpo-Jahr 2017 planmäßig pausiert – ein zusätzliches Argument zur Teilnahme in diesem Jahr. Wissen ist flüchtig, wenn es nicht regelmäßig eine Auffrischung erhält.

Das komplette Programm des ForumMIRO steht auf der MIRO-Internetseite unter dem Menüpunkt „Termine und Aktionen“ sowie auf der eigenen Veranstaltungsseite zum Download zur Verfügung.

www.bv-miro.org
www.forummiro.de

Zum Verband: MIRO vertritt auf Bundes- und Europaebene die einheitlichen Interessen der Kies- und Sand-, Quarz- sowie Natursteinindustrie in den Bereichen Rohstoffsicherung/Umweltschutz/ Folgenutzung, Arbeitssicherheit, Gewinnungs- und Aufbereitungstechnik, Anwendungstechnik/ Normung, Recht, Steuern/Betriebswirtschaft, usw. MIRO spricht für rund 1.600 Unternehmen mit ca. 3.200 Werken in Deutschland die ca. 27.000 Mitarbeiter beschäftigen. Die Unternehmen der Branche produzieren mit über 450 Mio. t Gesteinskörnungen jährlich die größte in Deutschland bewegte Materialmenge. Die Produkte werden überwiegend für Baumaßnahmen, aber auch für eine Vielzahl weiterer Verwendungen benötigt. Weit über 50% der Produktion wird für Maßnahmen der öffentlichen Hand verwendet.

 

Ansprechpartner für Redaktionen:

Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. – MIRO

Dr. Olaf Enger (HGF)

Annastraße 67-71

50968 Köln

Tel. +49 (0)221 93467461

Fax +49 (0)221 93467464

info@bv-miro.org